Pfarramt der Kirchengemeinde

Pfarrerin - der schönste Beruf

Seit 1. November 1996 arbeite ich als Pfarrerin in Waldbach und Dimbach.
Als Pfarrerin übe ich den schönsten Beruf der Welt aus, da viele verschiedene Aufgaben zu einem Pfarramt gehören:

Sehr gerne feiere ich Gottesdienste in unserer schönen Kilianskirche, im Schulsaal in Dimbach, aber auch in den Kirchen der Gemeinden, mit denen wir eng zusammenarbeiten.
Im Bildungszentrum unterrichte ich 6 Stunden in der Woche evangelische Religion.
Die Konfis und ich verbringen ein Jahr miteinander, um die Grundlagen unseres christlichen Glaubens zu erarbeiten und die Konfirmation so vorzubereiten, dass die Jugendlichen gerne Ja sagen zu unserem Glauben und zu unserer Kirche.
Wenn Menschen ein Gespräch brauchen, kann ich sie zu einem Termin einladen. Eine Pfarrerin unterliegt dem Beichtgeheimnis! Ich bin froh, wenn ich mir Zeit nehmen kann für Geburtstags- und Krankenbesuche, für Trauerbesuche, Tauf- und Traugespräche.
Rufen Sie mich ruhig an, oder schicken Sie mir eine Mail. Ich freue mich, wenn ich behilflich sein kann, Ihre persönlichen Fragen zu beantworten, Krisen zu meistern, Lösungen zu finden und ich Sie eine Wegstrecke begleiten kann. Dafür bin ich da!
Zu meinen Aufgaben gehört die Unterstützung und Schulung der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen genauso wie die Leitung der Kirchengemeinde zusammen mit dem Kirchengemeinderat. Und das heißt Renovierungen unserer Gebäude, Festgestaltungen, Verwaltungsaufgaben, Sitzungen, Haushaltspläne, Finanzierungen...

Als Pfarrerin der Landeskirche gehören immer auch Aufgaben über die Gemeinde hinaus zu meinem Dienstauftrag:
Einmal im Jahr treffen sich Menschen aus dem ganzen Kirchenbezirk, die nahe Angehörige verloren haben, zu einer Trauergruppe in Waldbach.
Im Distrikt (die evangelischen Kirchengemeinden der Großgemeinde Bretzfeld) arbeiten wir an einer neuen Konzeption, damit die Gemeinden in Zukunft enger zusammenwachsen.
Im Kirchenbezirksausschuss gestalte ich die Entwicklung unseres Kirchenbezirks Weinsberg mit.
Und für die Landeskirche darf ich gerade eine junge Kollegin als Vikarin ausbilden.
Sie sehen: Langweilig wird es mir nicht! Ich habe den schönsten Beruf der Welt, weil er so vielfältig ist, v.a. aber, weil ich so vielen Menschen aller Altersgruppen begegne und mit so vielen zusammenarbeiten darf.