Pfingsten in der Kirche

Stationen im Kirchenraum.

Angebote für Kinder. Inspirationen für Erwachsene.

 

Was war eigentlich los an Pfingsten? Damals in Jerusalem. Weshalb feiern wir immer noch das Pfingstfest? Was bedeutet Pfingsten für uns? Was hat Pfingsten mit Feuer und was mit Tauben zu tun?

„Pfingsten in der Kirche“: Die Pfingsttauben weisen den Weg in den Kirchenraum. Rot leuchtet die Pfingstfarbe den Besucher*innen beim Eintritt in die Kirche entgegen…

Im Kirchenraum können Kinder und Erwachsene an verschiedenen Stationen mehr über Pfingsten erfahren und dem mutmachenden und tröstenden Pfingstgeist nachspüren.

„Pfingsten in der Kirche“: Bastelanregungen, Segenskärtchen, die Pfingstgeschichte mitnehmen, einen Trostpsalm lesen…

Wir laden Kinder und Erwachsene herzlich dazu ein, in der offenen Kirche vorbeizukommen.

Die Besucher*innen der Kirche kennen die Abstandsregeln. Wir bitten alle, die Vorgaben in eigener Verantwortung einzuhalten.

 

Die Pfingstgeschichte steht in der Bibel in der Apostelgeschichte Kapitel 2:

An Ostern ist Jesus auferstanden! Er ist zu seinen Freunden und Freundinnen gekommen, immer wieder.

Er hat mit ihnen gesprochen. Und dann, als er zum letzten Mal bei ihnen war, hat er ihnen etwas wunderbar Wichtiges gesagt:

„Ihr sollt allen Leuten von mir erzählen“, hat Jesus gesagt. „Dazu braucht ihr viel Mut und Kraft. Die sollt ihr bekommen: Gottes Geist wird zu euch kommen.

Ich gehe jetzt zu Gott und ihr könnt mich nicht mehr sehen. Aber Gottes Geist wird kommen und bei euch sein. Wartet darauf.“ Das hat Jesus gesagt. Und dann ist er am Himmelfahrtstag zu Gott in den Himmel hinaufgefahren.

Ja, und da sitzen sie jetzt in dem Haus in Jerusalem, die Jüngerinnen und Jünger. Jesus ist nicht mehr da. Er ist jetzt wieder bei Gott. Und sie, sie sind ohne ihn zurückgeblieben und sollen warten. Warten, wenn das so einfach wäre! „Wie lange noch?“, fragen sie. „Und worauf genau warten wir eigentlich?“

Sie sollen allen Leuten von Jesus erzählen. Aber das trauen sie sich gar nicht. Das können sie doch gar nicht. Sie lassen die Köpfe hängen. Mutig und stark fühlen sie sich gar nicht. Immer warten – das macht müde und mutlos.

Aber da, da passiert etwas, auf einmal. Es hört sich an wie Wind, wie ein starker Wind, ein Brausen vom Himmel.

„Was ist das?“, fragt einer: „Spürst du das auch?“ Luft, ganz frisch – ein frischer Wind, ein Schwungwind bläst durchs Haus. Alle werden ganz wach, ganz frisch im Kopf und im Herzen und die Angst fliegt weg und die Sorgen werden weggeblasen.

Und dann - dann wird es hell: als ob ein Licht angezündet wird im Haus. Und es wird warm, wie von einem Feuer. Ja, es wird warm in ihren Herzen und sie bekommen Mut und Schwung und Kraft! „Das ist Gottes Geist!“, ruft einer. „Das ist Gottes Kraft, die Jesus uns versprochen hat!“

Überall ist Gottes Geist zu spüren. Wie ein frischer Sturmwind, wie ein Feuerlicht, wie eine große Kraft! Ja, Gottes Geist, Gottes Kraft ist überall!

Da machen die Jünger und Jüngerinnen die Türen auf. Sie laufen aus dem Haus, hinaus auf die Straße. Petrus traut sich und ruft ganz laut: „Jesus ist auferstanden! Habt keine Angst!“

Und er erzählt den Leuten von Jesus – die ganze Geschichte!

Die anderen machen es genauso. Sie laufen auf die Straße, sie gehen zu den Leuten und reden mit ihnen: Ja, sie sind so begeistert, sie haben so einen Schwung, dass die Leute stehen bleiben und zuhören. Alle verstehen, was die Jüngerinnen und Jünger sagen. Auch Menschen aus anderen Ländern, die in Jerusalem zu Gast sind! Sie wundern sich. „Das ist ja meine Sprache! Was geschieht da?“ Und viele sind berührt, tief im Herzen!

„Ich will auch zu Jesus gehören – so wie ihr!“, ruft einer. „Ich auch, ja, ich auch!“ Ganz viele sagen das. Sie lassen sich taufen. Und gehören jetzt auch zu den Freunden und Freundinnen von Jesus. Sie treffen sich, sie singen miteinander, sie beten, sie erzählen von Jesus. Und Gottes Geist verbindet sie alle!

 „Feuer und Flamme“ - beGEISTert

Warm und hell wie ein Feuer - so wird der Heilige Geist in der biblischen Erzählung beschrieben. Diese Erfahrung veranschaulichen viele Bilder so, dass an Pfingsten über den Köpfen der Jünger kleine Flammen züngeln. Ein Zeichen, dass der Heilige Geist sie erfüllt.

... und dann laufen sie aus dem Haus und sind Feuer und Flamme vor beGEISTerung, sie berichten allen was sie erlebt haben mit diesem Jesus und was sie erfüllt.

 

Was hat die Taube mit Pfingsten zu tun?

Gott schenkt uns seine Kraft – seinen Heiligen Geist. Das feiern wir an Pfingsten. Die Taube ist ein Zeichen (ein Symbol) für den Heiligen Geist. Daher gab es früher in vielen Kirchen eine geschnitzte Taube aus Holz, die am Pfingstfest an einem langen Seil von der Kirchendecke heruntergelassen wurde.

In der Geschichte von Pfingsten kommt die Taube aber gar nicht vor! Da wird erzählt, dass die Freunde von Jesus Gottes Geist spüren wie einen starken Wind und wie ein Feuerlicht, das ihnen Mut macht und Kraft gibt.

An einer anderen Stelle in der Bibel hören wir aber von der Taube als Zeichen für Gottes heiligen Geist. Als Jesus sich taufen lässt, so wird erzählt, sieht er wie sich der Himmel über ihm öffnet und Gottes Geist wie eine Taube zu ihm herabkommt.

In unserer Kirche kannst du die Taube als Zeichen für den Heiligen Geist entdecken…